Reformationsdekade


Wanderausstellung „Mensch Martin - Hut ab!“

»Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen«

Die Besucher der Ausstellung werden an 8 Stationen durch das Leben Martin Luthers geführt und dabei von der Dohle Dora zu Leisnig begleitet. An 7 Stationen kann nach einem erfolgreichen Besuch ein Siegel auf das Begleitblatt gestempelt werden und der Lebenslauf Luthers ergänzt werden. Zum Weiterarbeiten an diesem Thema laden Arbeitsblätter an den Stationen ein.

1. Station

Die Besucher werden durch die Dohle Dora begrüßt. An einem Glücksrad können sie die Station auswählen, an der sie beginnen möchten. Mit einem Bilderpuzzle entdecken die Besucher Luther und seine Wirkungsgeschichte bis heute auf spielerische Weise.

2. Station
"Von der Windel zur Kutte"

Dohle Dora: „Entdeckst Du, was es damals noch nicht gab?

In einem Suchbild werden die Lebensstationen der Kindheit und Jugend Luthers dargestellt. Gleichzeitig können die Besucher an dieser Station mittelalterliche Spiele ausprobieren (Murmeln, Kreiseln u.v.m.). Aber wie hat Luther als Kind geschrieben? Auch dies bleibt dem Besucher nicht verborgen.

3. Station: Dohle Dora:
„Kann ich einen Platz im Himmel kaufen?“

In einem Comic wird die Entstehungsgeschichte der 95 Thesen erzählt. Die Besucher werden aufgefordert, an die „Thesentür “ Wünsche und Hoffnungen für die Kirche und ihr Leben anzunageln.

4. Station
„Geheimnisvoller Junker Jörg“

Dohle Dora: „Beinahe hätte ich ihn aus den Augen verloren! Was soll denn Luther jetzt hier?

An dieser Station entdeckt der Besucher Luther auf der Wartburg als Junker Jörg. In einem Hörspiel erlebt er den Überfall auf Luther mit. Ein Schreibpult, sowie Tinte, Feder und Papier stehen bereit. Außerdem befindet sich an der Station ein Alphabet mit hebräischen und griechischen Buchstaben. Nun können die Besucher selbst das Schreiben probieren, indem sie in der Sprache ihrer Wahl ihren Namen schreiben.

5.Station:
Dohle Dora: „Leisnig ruft Luther“

Wie werden die Pfarrer und Lehrer versorgt? Wer bezahlt die neue Tafel der Schule und wer sorgt für die Armen? Diese Fragen stellten sich die Leisniger im Jahre 1523. Wie dies gelöst wurde und wie man diesen Fragen auch heute noch begegnen kann, erfährt und erlebt der Besucher an dieser Station.

6. Station:
„Herr Käthe was gibt es Gutes zu essen?“

Dohle Dora: „Wenn ich sonst nichts finde, hier gibt es immer etwas zu picken.

Der Besucher nimmt Platz am Tisch der Familie Luther und erfährt viel über das Leben der Familie und über die mittelalterliche Küche. Wer möchte kann sich als Katharina von Bora oder Martin Luther verkleiden und gemeinsam mit den Studenten und Kindern Luthers tanzen, singen und essen.

7. Station:
„Heute lesen wir aus Luthers Katechismus.“

Dohle Dora: „Hey, hier hat Martin sechs wichtige Texte aufgeschrieben.“

Zarte Blüten treibt der Apfelbaum Luthers, der den Besuchern die wesentlichen Inhalte des Katechismus von 1529 nahe bringen möchte. In einem Domino können die Besucher ausprobieren, ob sie einen wichtigen Teil dieses Buches auswendig können.

8. Station:
„Da würde Martin aber staunen …“

Dohle Dora: „Martins Gedanken und Ideen bereichern unsere Welt noch heute.“

Aus den zarten Blüten des Apfelbaumes sind Früchte der Reformation geworden, die in unsere heutige Zeit hineinreichen. Der Besucher erfährt auf der Tafel wie Luthers Wirken auch unsere Zeit verändert hat. In einem Drehmemory kann er Spuren Luthers in unserem Alltag entdecken.
In einem Video werden Leisniger Bürger über die Reformation befragt und die Kastenordnung im Original gezeigt.

Nun fliegt die Dohle Dora mit in den Alltag der Besucher, in dem sie sich einen Holzapfel mit einem Dohlenstempel basteln können.

Zielgruppe der Ausstellung sind Schüler der 3.-7.Klasse und Familien.


Hier können Sie Arbeitsblätter herunterladen:

 

Kontaktadresse für den Verleih der Ausstellung
und Informationen über die Kosten
:

Kirchenbezirk Leisnig Oschatz
Kirchplatz 3
04703 Leisnig
(034321) 68912

Konzipiert und verantwortet wird die Ausstellung durch die gemeindepädagogischen Mitarbeiter der Kirchenbezirke Leisnig-Oschatz und Leipziger Land.

Die Ausstellung wurde gefördert durch den Kulturraum Leipziger Land und die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen.